Tatort Insel ist ein selbstgeschriebenes Stück von Schülern der Theaterakademie Main-Spessart. Wie der Titel schon andeutet, bedeuten die Ferien auf der Insel alles andere als Stressabbau für die Touristen.
Urlaub – eigentlich der Inbegriff von Erholung und Entspannung. Doch davon ist keine Spur im Hotel Surprise. Stattdessen überschlagen sich die Ereignisse: Ein Minister, der wohltätige Spenden lieber für sich behält, der Mord an einer alten Dame, eine Rattenplage, ein Feuer und der Massensuizid verzweifelter Berufstätiger sorgen für Schlagzeilen. Die Hoteldirektorin zieht darauf einen Schlussstrich: Alle Touristen müssen zu ihrem eigenen Schutz wieder abreisen.
Zwischenzeitliche Showeinlagen im Hotel, die die aufgeregten Touristen ablenken sollen, zeigen, dass die Schülerinnen der Theaterakademie noch viel mehr drauf haben als „nur“ Theater zu spielen. Plötzlich jonglieren sie Bälle, Keulen, Tücher, fahren Einrad oder zeigen am Diabolo ihr Können. Auch einige Bauchtänzerinnen sind mit von der Partie.
Als wäre das nicht schon genug haben die Schüler sogar noch einen Film zu ihrem selbst geschriebenen Theaterstück gedreht. Dieser ist mit Liebe zum Detail aus unzähligen Schnittbildern und viel Arbeit in der Nachbearbeitung an ihren freien Wochenenden entstanden. In der Kooperationsarbeit der drei 7. Klassen (aus Marktheidenfeld, Karlstadt und Lohr) zeigt jeder, was er kann. Die Spanne reicht weit von Schauspiel über Zirkuskunst bis hin zum Filmemachen. Ein beeindruckender Abend, nicht nur für Familienmitglieder und Freunde.
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Freitag, 24. Juni 2016
Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtete
| Die Geschichte des Königssohn als Schattenspiel |
All dies und noch mehr bekommt man in der Gemeinschaftsproduktion der Grundschule Kirchheim und des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Würzburg zu sehen. Ein Schattenspiel mit ausdrucksstarken und beeindruckenden Bildern. Die Schüler arbeiten mit Schatten, buntem Licht, Schablonen und anderen Elementen, die bei den Zuschauern sehr gut ankamen.
Vor der Leinwand wurden Tanzeinlagen, Livemusik, Einführung und Ende des Stücks gezeigt. Rahmen des Stückes bildeten zwei Szenen in einem Schlafzimmer, in dem ein Junge die Geschichte des Königssohns hört, die gesamte Handlung der Inszenierung spielte sich folglich nur in den Gedanken des Jungen ab, in die der Zuschauer Einblick gewährt bekommt.
Begleitet wude das Stück von Livemusik auf der Bühne – auch von den Schauspielern selbst. Gesang, Trommeln, Blasinstrumente – die Vielfalt war auch hier groß. Die Vorstellung wurde mit einer Gesprächsrunde, in der Fragen an die Lehrer und Schauspieler gestellt werden konnten, abgeschlossen.
Tick zu Ende
| Unter Bäumen mit Theater im öffentlichen Raum |
Bei dieser Übung, die Teil des Workshops Theater im öffentlichen Raum ist, geht es darum, einen Tick, den eine Person hat, zu beobachten und mit immer übertriebeneren Armbewegungen nachzumachen. Auf diese Weise soll nicht nur das Beobachten, sondern auch das Nachahmen verbessert werden. Diesen Zweck verfolgten auch die vorangegangenen Übungen, wie z.B. das imitieren von Geräuschen, die man in seiner Umgebung wahrnimmt.
All das dient als Vorbereitung auf das, was dann folgt: Die Mädchen bekommen die Aufgabe, Szenen im Park zu beobachten und anschließend vor der Gruppe vorzustellen. Dort sind dann vor allem rauchende und telefonierende Menschen zu sehen, aber auch ein Streit oder Fahrradfahrer werden dargestellt.
Abschließend setzten sich vier Freiwillige vor das Publikum und kratzen sich am Bein, richten ihre Klamotten oder tun so, als würden sie trinken. Nach einem kurzen Moment wird klar, was sie da machen: Sie ahmen die vor sich sitzenden Personen nach.
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Donnerstag, 23. Juni 2016
Wenn sich die Klingen kreuzen
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| Workshop Klingen kreuzen |
10 motivierte Teilnehmerinnen lernen die Grundlagen des Bühnenfechtens: Grundschritte, Parier- und Angriffsschläge. „Beim Bühnenfechten kämpft man nicht gegeneinander. Man liefert dem Publikum miteinander eine Show“, so der Workshopleiter Daniel Ratthei. Man studiert eine Choreographie ein, die man den Zuschauern präsentiert. Spannend, scheinbar gefährlich und spektakulär. Aber eben alles nur eine einstudierte Schritt- und Stichfolge.
Die Schauspielerinnen des Jugendclubs Enter Stage - Play des Mainfranken Theaters stimmen die gesamte Workshopgruppe mit einem Aufwärmprogramm ein. Mit viel Begeisterung bringt Ratthei Grundschritte und vier verschiedene Abwehr- und Angriffshiebe bei – zur Sicherheit mit dicken, blauen und ungefährlichen Schaumstoffwaffen. Es soll sich schließlich keiner verletzen. Nach und nach erweitert sich die Choreographie, die paarweise wiederholt, geübt, und – mit den Tipps des Workshopleiters – auch verbessert wird. Aber neben den erlernten Bühnenfechtkünsten steht der Spaß natürlich ganz klar im Vordergrund – den alle Teilnehmer mit Sicherhheit hatten.
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Autorin: Anne,
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Haushaltsmüll wird zu Rhythmusinstrumenten
Kreatives Recycling im Workshop Selbstgebaute Musikinstrumente
Ein Rascheln, ein Klappern, ein Trommeln: Ein Dutzend Kinder schütteln verschiedene Behälter im Takt und singen dazu: „Baaad. Kü-che. Kin-der-zim-mer.“ Wenn halbe Noten, Viertel und Achtel alle zusammen ertönen, klingt das ganz schön beeindruckend. Bad, Küche und Kinderzimmer sind die Wörter, die den Takt vorgeben, aber auch die Orte, an denen man die Behälter normalerweise findet: Waschmittelflaschen, Cremedosen, Überraschungseier, Verpackungen von Süßigkeiten oder Geschenkpapierrollen.
Aus all diesen Gegenständen hat die Theatergruppe der Grundschule Höchberg in einem Workshop Musikinstrumente selbst gebaut. Als Füllung dienten Kronkorken, Deckel von Plastikflaschen, Perlen und anderer Krimskrams. „Reis oder Erbsen kann man zwar auch als Füllung benutzen, aber das mache ich nicht so gerne“, meint Daniela Groß, Leiterin des Workshops. „Es gibt so viele Kinder die nicht genug zu essen haben, da können wir auch andere Materialien verwenden“, fügt sie hinzu. Die Idee hinter dem Angebot sei, aus Alltäglichem, das sonst allzu oft im Mülleimer landet, noch etwas Besonderes zu machen. So wird die leere Margarinedose im Handumdrehen zum Rhythmusinstrument. Als Vorbild dienten afrikanische Musikinstrumente aus Naturmaterialien, wie beispielsweise Bohnenrasseln.
Das Auswählen, Ausprobieren und Krachmachen bereitet den Schülern sichtlich Freude, die Instrumente werden anschließend auch noch mit Bändern verziert. Dabei stellt sich heraus, dass verschiedene Materialien klanglich nicht immer gut zusammenpassen. Wenn man die Behälter mit vielen Kronkorken befüllt, klingen sie außerdem tiefer, als mit weniger Füllmaterial. Ganz gleich ob großes oder kleines Instrument, ob prall oder locker gefüllt – beim gemeinsamen Musizieren entfallten alle selbst gebastelten Rhythmusinstrumente ihr Potential und sorgen für einen kräftigen Sound.
Ein Rascheln, ein Klappern, ein Trommeln: Ein Dutzend Kinder schütteln verschiedene Behälter im Takt und singen dazu: „Baaad. Kü-che. Kin-der-zim-mer.“ Wenn halbe Noten, Viertel und Achtel alle zusammen ertönen, klingt das ganz schön beeindruckend. Bad, Küche und Kinderzimmer sind die Wörter, die den Takt vorgeben, aber auch die Orte, an denen man die Behälter normalerweise findet: Waschmittelflaschen, Cremedosen, Überraschungseier, Verpackungen von Süßigkeiten oder Geschenkpapierrollen.
Aus all diesen Gegenständen hat die Theatergruppe der Grundschule Höchberg in einem Workshop Musikinstrumente selbst gebaut. Als Füllung dienten Kronkorken, Deckel von Plastikflaschen, Perlen und anderer Krimskrams. „Reis oder Erbsen kann man zwar auch als Füllung benutzen, aber das mache ich nicht so gerne“, meint Daniela Groß, Leiterin des Workshops. „Es gibt so viele Kinder die nicht genug zu essen haben, da können wir auch andere Materialien verwenden“, fügt sie hinzu. Die Idee hinter dem Angebot sei, aus Alltäglichem, das sonst allzu oft im Mülleimer landet, noch etwas Besonderes zu machen. So wird die leere Margarinedose im Handumdrehen zum Rhythmusinstrument. Als Vorbild dienten afrikanische Musikinstrumente aus Naturmaterialien, wie beispielsweise Bohnenrasseln.
Das Auswählen, Ausprobieren und Krachmachen bereitet den Schülern sichtlich Freude, die Instrumente werden anschließend auch noch mit Bändern verziert. Dabei stellt sich heraus, dass verschiedene Materialien klanglich nicht immer gut zusammenpassen. Wenn man die Behälter mit vielen Kronkorken befüllt, klingen sie außerdem tiefer, als mit weniger Füllmaterial. Ganz gleich ob großes oder kleines Instrument, ob prall oder locker gefüllt – beim gemeinsamen Musizieren entfallten alle selbst gebastelten Rhythmusinstrumente ihr Potential und sorgen für einen kräftigen Sound.
Schneeweißchen und Rosenrot
Das Märchenspiel Schneeweißchen und Rosenrot nach den Gebrüdern Grimm, aufgeführt von der Theatergruppe der Grundschule Höchberg, verzauberte das Publikum.
Mit liebevoll gestalteten Kostümen aus Stoffen wie Samt, Seide und Filz und der verträumten Hintergrundmusik gelingt es den Schülern der zweiten bis vierten Klasse, eine märchenhafte Atmosphäre in den Kammerspielen zu verbreiten. Schon zu Beginn, als Schneeweißchen in der Küche Karotten schneidet und echte Kräuter für ihre Suppe hackt, erwacht die Geschichte zum Leben und zieht den Zuschauer in ihren Bann.
Schneeweißchen und Rosenrot freunden sich mit einem grummeligen, aber freundlichen Bären an, dem sie im Winter Unterschlupf gewähren. Im darauffolgenden Sommer helfen die beiden Schwestern ein paar Mal einem Zwerg aus der Patsche – der sich allerdings äußerst undankbar zeigt. Der Zwerg trägt immer ein kleines Säckchen Edelsteine mit sich herum, bis er vom Bären gefressen wird, der sich daraufhin in einen hübschen Königssohn zurückverwandelt. Es stellt sich nämlich heraus, dass der Königssohn vom Zwerg verwunschen und seiner Schätze beklaut wurde.
Ob zotteliger Bär, undankbarer Giftzwerg oder schöner Königssohn – alle Kinder haben ihre Rollen souverän gespielt, besonders die beiden Hauptdarstellerinnen. Der Theatergruppe gelang es wunderbar, die Zuschauer in die Welt des Märchens zu entführen.
Mit liebevoll gestalteten Kostümen aus Stoffen wie Samt, Seide und Filz und der verträumten Hintergrundmusik gelingt es den Schülern der zweiten bis vierten Klasse, eine märchenhafte Atmosphäre in den Kammerspielen zu verbreiten. Schon zu Beginn, als Schneeweißchen in der Küche Karotten schneidet und echte Kräuter für ihre Suppe hackt, erwacht die Geschichte zum Leben und zieht den Zuschauer in ihren Bann.
Schneeweißchen und Rosenrot freunden sich mit einem grummeligen, aber freundlichen Bären an, dem sie im Winter Unterschlupf gewähren. Im darauffolgenden Sommer helfen die beiden Schwestern ein paar Mal einem Zwerg aus der Patsche – der sich allerdings äußerst undankbar zeigt. Der Zwerg trägt immer ein kleines Säckchen Edelsteine mit sich herum, bis er vom Bären gefressen wird, der sich daraufhin in einen hübschen Königssohn zurückverwandelt. Es stellt sich nämlich heraus, dass der Königssohn vom Zwerg verwunschen und seiner Schätze beklaut wurde.
Ob zotteliger Bär, undankbarer Giftzwerg oder schöner Königssohn – alle Kinder haben ihre Rollen souverän gespielt, besonders die beiden Hauptdarstellerinnen. Der Theatergruppe gelang es wunderbar, die Zuschauer in die Welt des Märchens zu entführen.
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Autorin: Kerstin,
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Vorstellung
Die Fahrt zum blauen Stern
| Astronauten der Grundschule Karlstadt |
Vom großen Publikum in den Kammerspielen ließen sich die jungen Darsteller dabei nicht einschüchtern: Selbstbewusst und mit viel Bühnenpräsenz spielten sie die Weltraumgeschichte, die in den Achtziger Jahren, zu Zeiten des Eisernen Vorhangs geschrieben wurde.
Bei ihrer Ankunft auf dem blauen Stern entdecken Peter und seine Freunde die Ureinwohner des Planeten. Mit den Kostümen haben sich die Kinder viel Mühe gegeben, die silbernen Helme lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um Außerirdische handelt. Nach einer zaghaften Kontaktaufnahme werden die Sternbewohner als bedrohlich eingestuft und mit dem „Defensor“, einer futuristischen Spielzeug-Waffe aus Plastik, betäubt. Die Kinder reisen daraufhin wieder zurück zur Erde. Die Zweitklässler haben eifrig gesungen, von ihrer Lehrerin wurden sie auf dem Klavier begleitet. Dennoch stieß die Nachricht, die das Stück transportiert, bei einigen erwachsenen Zuschauern auf Unverständnis.
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